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Gastbeitrag: Nonprofits werden mobil

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Mär 30
2011

Gastbeitrag: Nonprofits werden mobil

Posted by: Thilo Reichenbach

Nonprofits werden mobil

Sind Sie bereit für eine Mobile-Fundraising-Strategie?

Gastbeitrag von Katja Prescher, Fundraiserin beim WSPA

Katja Prescher WSPANonprofit Organisationen suchen Orientierung nach einem sinnvollen Einstieg in den mobilen Zukunftsmarkt und fragen sich, welche Maßnahmen nachhaltig und Erfolg versprechend sind. Neben verschiedensten mobilen Lösungen und Begrifflichkeiten sind auch grundsätzliche Fragen zu klären: Genügt nicht eine mobile Webseite? Warum brauchen wir eine mobile App? Experten aus der Branche sowie Projektleiter aus Agenturen und führenden Nonprofit Organisationen antworten.

Zehn Millionen – das ist die aktuelle Smartphone-Nutzerzahl in Deutschland, die die BITKOM kürzlich veröffentlichte. Mehr als zwei Millionen Deutsche nutzen ein Apple-Endgerät und weitere zwei Millionen das Betriebssystem Android. Marktführer ist Nokia mit über drei Millionen Endgeräten in Deutschland.

 

bitkom smartphon absatz

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 900 Millionen native Apps heruntergeladen.  Allein im App-Store von Apple befinden sich derzeit mehr als 300.000 native Apps, der Android- Marketplace kam in 2010 auf 130.000 nativen Apps. (Quelle: bitkom.org)  

 

Das rasante Wachstum des App-Marktes und die App-Neuheiten sorgen auf der einen Seite für hohes Interesse bei Nonprofit Organisationen aufgrund der damit verbundenen Potenziale für Kampagnen und das Fundraising. Auf der anderen Seite stiftet die Entwicklung Verwirrung. Bei den vielen Lösungen gilt es nicht nur zwischen mobile web-basierten-Lösungen und Mobiler App (nativer App) zu unterscheiden. Auch zwischen nativen Apps selbst gibt es unterschiedlichste Lösungen.

 

 

Mobile Web

Die Browsertechnik verändert und growth hair propecia approach entwickelt sich und mit ihr die mobilen Seiten. Eine mobile web-basierte Lösung ist eine für ein Mobilgerät optimierte Webseite. Sie ist so optimiert, dass sie sich in vielen Smartphone-Online-Browsern anzeigen und anwenden lässt. Inzwischen sind viele Online-Seiten „mobil“. Experten aus der Branche versprechen, dass mobile Web-Lösung heute so programmiert werden können, dass sie wie native Apps wirken. Sie sind aber plattform-unabhängig. 


 

Vorteile web-basierte Lösung

 

Nachteile web-basierte Lösung

 

·  Über Browser-URL zu bedienen.

·  Kann alle Smartphone-Nutzer erreichen, weil nicht im App-Store.

·  Einige Funktionalitäten einer nativen App möglich.

·  kostengünstigere Entwicklung.

 

 

·  Fraglich, ob die Seite auf allen Endgeräten optimal dargestellt wird und anzuwenden ist.

·  Bieten keinen Mehrwert, wenn sie die informativen Inhalte der Webseite wiedergeben.

·  Nicht im App-Store vorhanden, kein Branding.

·   Inhalte nicht so dynamisch wie in nativer App.

 

Web-Applikation
Eine Web-Applikation ist ein Computer-Programm, das auf einer Webseite angezeigt werden kann. Sie ist browserbasiert, dynamisch und lässt sich von jedem Computer aber nicht von jedem Smartphone erreichen. Was bedeutet eigentlich Web-App? Die Online-, Mobile- und Marketingbranche definiert sich gern über Begrifflichkeiten. Dienstleister bzw. Agenturen verwenden heute sehr oft diesen Begriff. Eine Web-App ist nicht zu verwechseln mit einer mobilen Seite. Gürkan Demirci, Dipl. Informatiker, beschreibt sie wie folgt: „Für die Ausführung einer Web-App existiert Flash. Eine Technologien, die zusätzlich zum Browser installiert werden muss. Ihre Akzeptanz schwindet jedoch. Das liegt an den Entscheidungen der Systemhersteller, die Flash in mobilen Systemen nicht übernehmen. Stattdessen wird die eigens für den Browser entwickelte Sprache HTML5 eingesetzt".

 

Unabhängig von der Technologie, ob HTML5 oder Flash, geht es dem Nutzer vor allem um die Inhalte. Über eine Webseite kann der Nutzer eine Web-App interaktiv nutzen. Solche Inhalte werden mit dem Begriff „Web“ bezeichnet und assoziieren dadurch eine freie Zugänglichkeit über das Internet, sowie eine kostenlose Nutzung. Jedoch sind Hersteller bestrebt an Inhalten zu verdienen. Auch mit der aufkommenden Bereitschaft der Kunden, für Inhalte zu zahlen, wird die Zeit der mobilen Apps eingeleitet.

 

Mobile App (native App)
Native Apps sind geschlossene mobile Anwendungen und plattform-abhängig. Sie werden über den App-Store des Smartphones angeboten. Eine native App muss z.B. für das iPhone mit dem Apple-Betriebssystem für die Plattform iOS/iTunes App Store entwickelt werden. Native Apps gibt es derzeit für fünf Plattformen (App-Stores): Ovi-Store für Nokia, iTunes App Store für Apple, Android Marketplace und andere freie Distributionskanäle für Android, Windows Marketplace für Windows Phone und Blackberry App World für Black Berry.

 

mobile fundraising

 

Vorteile nativer App

 

Nachteile nativer App

 

·  App ist auf die Eigenschaft des Endgerätes optimal angepasst.

·  In Plattform/App-Store auffindbar.

·  Branding-Effekt, da App mit Bild im Store angezeigt wird.

·  Global verfügbar, unabhängig vom Aufenthaltsort.

 

 

·  Die Konzentration auf nur ein Endgerät, z.B. iPhone vernachlässigt die restliche Gesamtreichweite.

·  Bis zu fünf Plattformen/App-Stores.

·  App muss im App-Store gefunden werden (Bsp.: über richtige Keywords).

·  Kostenintensivere Entwicklung.

 

Wer braucht native Apps, wenn die Nutzer sowieso immer Online sind?

Für welche mobile Lösung sich nun entschieden wird, hängt von der Zielstellung ab. Wer seine Inhalte online wie auch mobile anbieten möchte und wer mobile keine ausschlaggebenden Mehrwerte zum klassischen Internet-Auftritt bietet, der sollte sich für eine mobile web-basierte-Lösung entscheiden. Doch wer findet die Seite? Es bedarf einiger Investitionen und Maßnahmen, wie beispielsweise Online Media, Mobile Advertising, Suchmaschinenmarketing (SEM) als auch Suchmaschinenoptimierung (SEO), um sichtbar und gefunden zu werden.

 

Eine native App macht dann Sinn, wenn sich die Organisation auf den Mobilen Bereich konzentriert. Die App sollte interaktiver bzw. deutlich mehr zu bieten haben als Informationen. Kreative und inspirierende Konzepte sind hier gefordert. Gürkan Demirci  sieht einen entscheidenden Vorteil in der Entwicklung einer nativen App gegenüber einer web-basierten Lösung. Er sagt: „Die Nutzer wollen keinen mobilen Browser nutzen, sie wollen den App-Store und gezielt nach ihrer App suchen. Der App-Store ist wie ein gut sortierter Fachhandel.“

 

Jennifer Zimmermann, Projektleiterin Konsum beim WWF Schweiz, sieht einen klaren Vorteil aber auch Nachteile in einer mobilen web-basierten Lösungen: „Web-basierte Lösungen haben den Vorteil, dass sie von allen Smartphone-Usern erreicht werden können. Leider ist aber ihre Performance noch nicht mit derjenigen von nativen Apps vergleichbar. Scrollen in Listen oder Navigieren in Maps funktioniert in den meisten Fällen deutlich schlechter. Weil wir für unsere Ratgeber-App Ratgeber-App auf Maps angewiesen sind und der Fischführer viele Einträge enthält, haben wir uns für eine native App entschieden.“

 

Bei der Mobilen Kampagne AmanzivisionAmanzivision setzt  Yves Baer, Media Relations bei World Vision Schweiz, auf die Technologie der nativen App, weil sie es ihm erlaubt, einfach auf weitere Betriebssysteme zu migrieren: „Die 3D-Fähigkeit und der Lagesensor in einer web-basierten App wäre sehr viel aufwändiger zu programmieren. Eine web-fähige Lösung wird  trotz alledem ab April 2011 verfügbar sein“. Auch Björn Zaske, Geschäftsführer von Moccu, eine Berliner Kreativagentur, die den WWF EcoGuruWWF EcoGuru  als eine web-basierte und als native App-Lösung umsetzte, sagt: „Mit der Webversion erreicht man viele, doch über die App-Stores gezielt weitere. So hat das Nokia-Betriebssystem trotz Android, Apple & Co. nach wie vor den größten Marktanteil weltweit.“

 

 

Checkliste für Ihre Mobile-Fundraising-Strategie

 

1.      Ziel der Kampagne bestimmen.

2.      Stoßrichtung festlegen: Web-basierte App oder native App oder beide.

3.      Anfangs auf fokussierte Betriebssysteme konzentrieren.

4.      Kreatives Konzept, Mehrwert für Nutzer schaffen.

5.      Usibility berücksichtigen, Alternativen zum Spenden anbieten.

6.      Einfach starten und testen.

7.      Auswerten, Anpassen.

8.      Ausbauen und testen.

9.      Auswerten, Anpassen.

10.   Weitertesten und anpassen.

 

Erfahren Sie im nächsten Gastbeitrag mehr über Mobile-Kampagnen-Beispiele aus der Praxis.

Katja Prescher ist Fundraiserin beim WSPAWSPA, auf Twitter sollte man ihr unter @SoZmark@SoZmark folgen.

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