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Recap Fundraisingcamp2.0 und Ausblick ins Fundraising-Jahr 2011

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Jan 21
2011

Recap Fundraisingcamp2.0 und Ausblick ins Fundraising-Jahr 2011

Posted by: Thilo Reichenbach

Recap Fundraisingcamp2.0 und Ausblick ins Fundraising-Jahr 2011


fundraising20 campAm 21.01. fand das FundraisingCamp2.0 im Berliner HBC statt. Ins Leben gerufen und organisiert wurde es vom Team des Fundraising2.0-Blogs rund um Jörg Eisfeld Reschke, Alexa Gröner, Maik Maid, Petra Borrmann, Katarina Peranic u.v.m

Die Location lag direkt am Berliner Hauptbahnhof und war mit mit über 250 Besuchern prall gefüllt. Die Teilnehmer tauschten sich in ca. 32 Sessions rege aus und sicher nicht wenige werden spannenden Ideen für die tägliche Fundraisingpraxis mit nach Hause genommen haben.


Ich selbst hielt eine Session zum Thema Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung und gebe zu, dass ich mit knapp 70 Folien in 60 Minuten wohl jeden Rhetoriktrainer in die Verzweiflung getrieben hätte ; ) Ich hoffe, den  Zuhörern hat es dennoch Spaß gemacht und pfizer viagra 50mg advice wer will, kann die grundsätzlichen Inhalte zum Thema SEO hier noch einmal in Ruhe rekapitulieren. Da ich auf dem Camp unzählige bekannte Gesichter wieder traf und Menschen, die ich bislang nur online kannte endlich einmal persönlich treffen durfte, habe ich lediglich die Session von Maik Maid zum Social Media Monitoring mitgenommen. Traurig bin ich darüber nicht, denn zum Networken ist ein Barcamp ja schließlich da.

 

fundraisingcamp

Prall gefülltes Fundraising2.0 Camp

 

Ausblick ins Fundraisingjahr 2011

So genug des Recaps und den Blick nach vorne gewendet: Wenn sich schon derart geballte Fundraisingkompetenz an einem Ort versammelt, was liegt da näher, als nach den persönlichen Zielen der Fundraising-Profis für das Jahr 2011 zu fragen? Hier eine kleine Auswahl:

 

maik maidMaik Meid bloggt auf Fundraisingnetz.de und auf Fundraising2.0 regelmäßig seinen lesenswerten Fundraising-Wocherückblick, Maik ist Mitorganisator des Camps und  Fundraiser bei der Diakonische Stiftung Wittekindshof.

Wir stehen derzeit vor dem Problem, dass der Support für unsere Fundraising-Software „Charity“ eingestellt wird und wir somit im laufenden Betrieb die Fundraising-Software wechseln müssen. Das wird die große Herausforderung für 2011, wobei wir uns sicher erst einmal selbst die Frage beantworten müssen, welches der richtige Weg ist: Schaffen wir uns eine CRM-System an, dass ein paar Fundraising-Auswertungen liefert oder eine Fundraisingsoftware, die ein wenig CRM beherrscht. Ich tendiere klar zu ersterem, da es mir besonders wichtig ist, die vielfältigen Beziehungen der Spender - auch untereinander - abzubilden, um so den Adressbestand optimal für das Fundraising nutzbar zu machen.


Jan UekermannJan Uekermann ist bekannt für seine Fundraising-Podcasts und hat kürzlich sein erstes Buch mit dem Titel „Fundraising Grundlagen“ veröffentlicht. Er ist seit 2006 in der Leitung  der Fundraisingabteilung des Vereins Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.

Wir haben kürzlich zwei Fundraisingabteilungen zu einer zusammengeführt und info levitra supplements viele Prozesse neu und effizienter gestaltet. Dinge, die früher funktioniert haben und auf eine bestimmte Art und Weise gelöst wurden, müssen nun anderes angegangen werde. Solche Umstrukturierungsmaßnahmen lösen naturgemäß Unsicherheiten aus. Meine Aufgabe ist es nun gemeinsam mit meinen Mitarbeitern den Prozess erfolgreich abzuschließen und ihnen mit Rat zur Seite zu stehen. Privat habe ich nach der Veröffentlichung meines Buches schon wieder die ein oder andere Idee für weitere Publikationen. Und - ein Ziel,dass sicher viele Großspender-Fundraiser umtreibt - ist es, meine erste Million als Einzelspende zu generieren.


florian recklebe sazFlorian Recklebe, twittert als @Flo0104 und ist derzeit bei der SAZ Dialog Hannover GmbH als Kontakter tätig. Ab dem 01. Februar 2011 übernimmt er die Position Assistenz der Geschäftsführung. Hier betreut auch weiterhin Vertrieb und Kommunikation und Kunden.

Ich würde mich gerne etwas mehr auf das Blogging fokussieren, das gilt für den privaten Bereich, wie auch für den Unternehmensblog von SAZ, den ich 2011 auf- und ausbauen möchte. Selbstverständlich gilt unser Hauptaugenmerk auch weiterhin unserer Fundraisingsoftware, die wir kontinuierlich ausbauen. Database-Fundraising ist m. E. die Zukunft des Fundraisings. Erst datenbankgestütztes Fundraising ermöglicht die zielgruppengerechte Ansprache. Und die wird immer elementarer, um im Fundraising erfolgreich zu sein.


Katrin Kiefer ist freie Unternehmensberaterin und bloggt auf NetzwerkPR.de sie gibt die regelmäßige Studie „NGOS im Social Web“ heraus und setzt sich für 2011 das Ziel:

 

 

 

 

 

2011 werde ich meine Studie aktualisieren und würde sie gerne als Buch herausbringen. Ich würde mir wünschen, dass sich die Sozialen Netzwerke noch stärker als Instrument des Fundraisings etablieren. So wäre es eine tolle Sache, wenn z.B. Facebook Causes nach Deutschland käme. Bis dahin aber gilt es Erfahrungen zu sammeln und Erfolgsbeispiele publik zu machen, damit mehr NPOs das Potential des Social Webs wirklich für sich nutzen.

 


florian nöll spendinoFlorian Nöll ist Geschäftsführer der Spendino GmbH. Spendino startete im Juni 2009 mit einer - durchaus zu empfehlenden - SMS-Lösung für mobiles Spendensammeln und betreut mittlerweile über 150 Kunden in Deutschland Österreich und der Schweiz. Florian wünscht sich 2011 den...

 

 

 

 

...Wandel hin zur digitalen Spenderkommunikation auch weiterhin mitzugestalten. Unsere Lösungen helfen dabei, dass Mobile, Online und Social Media  weiter zusammenwachen, so können wir NGOS Lösungen an die Hand geben, die ihnen dabei helfen erfolgreiches Fundraising zu betreiben. Vom Erstkontakt  bis hin zu einem langfristigen  Beziehungsaufbau.



 

brigit Lembke JUHBirgit Lembke ist verantwortlich für das Online-Fundraising beim Johanniter Bundesverband. Sie erhofft sich vom Fundraising Jahr 2011...

...den Johanniter Bundesverband in Sachen Online-Fundraising noch fitter zu machen. Angesichts der förderalen Struktur der Johanniter mit seinen neun Landesverbänden, ist das Herausforderung aber auch Chance zugleich. Außerdem würde ich gerne weiter ausloten, welches Potential Mobile-Fundraising für die Johanniter bietet. Für die Spenderansprache werden wir verstärkt auf Videos und Bewegtbilder setzen. So können wir die Menschen emotional erreichen und die vielfältige Arbeit der Johanniter einfach aufbereitet darstellen.


hannes jähnertHannes Jähnert ist Dozent an der Akademie für Ehrenamtlichkeit in Deutschland und bloggt - auch auf seinem nigalnagelneuen Wordpress-Blog - „Die Wunderbare Welt“  weiterhin fleißig zu den Themen Freiwilligenarbeit & Ehrenamt. Hannes wünscht sich für das Jahr 2011...

...meine Masterarbeit, die sich mit Medienbiografien von Teilnehmern der vergangenen Socialbars beschäftigt, erfolgreich abzuschließen und danach den Job-Einstieg bei einer NPO zu meistern. Mttelfristig widme ich mich vielleicht einer Dissertation im Themenumfeld Freiwilligenarbeit & Ehrenamt.
Derzeit schreibe ich für die Blogparade und prognostiziere, dass das so genannte Crowdfunding kollabieren wird. Die staatlichen Mittel für NPOs werden immer dramatischer gekürzt, ergo werden immer mehr Organisationen auf den gesättigten Spendenmarkt drängen und sich um die knappen Spendengelder bemühen. Auch das Web 2.0 wird von einer steigenden Anzahl NPOs genutzt, um Fundraising zu betreiben. Mich würde es nicht wundern, wenn es nach der heutigen Bannerblindniss (selektive Nicht-Wahrnehmung von Online-Werbung) auch zu einer Art Blindness gegenüber Spendenaufrufen von NPOs im Social Web kommt. Nur NPOs , die es schaffen, ihre Stakeholder wirklich mit einzubeziehen und zu beteiligen, werden künftig eine Chance haben im Fundraising via Social Media erfolgreich zu sein.


christoph schottChristof Schot bloggt auf „Online Fundraising für NGOs“ und ist nach dem Abschluss seiner BA-Arbeit „Interaktive Online-Fundraising Kampagnen“ nun Concepter New Media bei der Agentur Spinas Civil Voices.

Ich wünsche mir für 2011, dass Non-Profit-Organisationen verstehen, dass erfolgreiches Online-Fundraising Beziehungsaufbau bedeutet, nur auf Grundlage einer auf Augenhöhe mit dem Spender geführten Kommunikation können langfristige Fundraisingerfolge erzielt werden. Spender dürfen in keinem Fall nur als laufenden Geldbeutel gesehen werden, sondern müssen als das verstanden werden was sie sind: Menschen, die wirklich etwas zur Verbesserung der Welt beitragen möchten.

 

Harald Meurer ist Geschäftsführer der Helpgroup GmbH, er betreibt das Portal helpdirect.org und hat mit der Helpcard die erste soziale Geschenkkarte auf den Markt gebracht. Sie soll NGOs helfen, sich neue Wege im Fundraising zu erschließen.

Helpdirect wird so weiterlaufen wie bisher, da dies ein reines Hobby ist. Wir fokussieren uns 2011 voll auf die Weiterentwicklung der Helpcard. Mit diesem Fundraising-Produkt und unserer White Label Shop-Lösung sind wir weltweit der einige Anbieter und haben derzeit Anfragen aus neun Ländern. Noch dieses Jahr starten wir mit der Helpcard in weiteren europäischen Länder und auch in Übersee. Das wird natürlich eine etwas größere Herausforderung.


jona hölderleJona Hölderle, auch bekannt als Blogger Pluralog, ist beim NABU für Social Media Marketing und Online-Fundraising zuständig. Er wünscht sich für 2011...

...dass wir aufhören von Online-Fundraising zu reden, sondern „Online“ einfach in das integrierte Marketing übernehmen. Im Nachsatz schiebt Jona allerdings hinterher, dass das wohl noch ein zwei, drei Jährchen dauern wird.

 

 


Daniel Harbig Save the childrenDaniel Harbig, Online Marketing Manager bei Save the viagra in england services Children.

 

 

 

 

 
 

Online-Fundraiser müssen sich  ganz klar fokussieren, sich die richtigen Maßnahmen raussuchen und Standards neu setzen. Es gibt so viele Schauplätze, auf denen man mitwirken kann. Wir sollten uns dabei aber stets überlegen, was am besten funktioniert und wie wir die knappen Ressourcen, die wir haben am effizientesten einsetzen können. Das zieht sich durch alles, was ich in diesem Jahr umsetzen und neu planen darf.

 

katja prescher wspaKatja Prescher ist seit 2008 bei der WSPA Welttierschutzgesellschaft als Referentin Fundraising für die Bereiche Online-Fundraising, Social Media, DRTV und Ehrenamt verantwortlich.

Wir haben ein großartiges Jahr hinter uns und wünschen uns ein weiteres erfolgreiches 2011. Wir sind sehr glücklich über das Erreichte, weil es zeigt, dass wir auch in 2011 die Umstände vieler Tiere und Menschen verbessern können. Im nächsten Jahr werden wir unser Fundraising qualitativ verbessern und ausweiten. Wir schöpfen noch immer nicht alle Möglichkeiten, die uns das NL-System bietet, aus. Die neue Datenbank hier gibt es einiges zu lernen. Die Zusammenarbeit mit unseren Ehrenamtlichen gibt uns viel zurück. Wir möchten die Kontakte ausbauen. Mobile wird interessanter und wichtiger für Kampagnen. Auch in 2011 heißt es: Gut planen, umsetzen, kontrollieren und anpassen.

 

And last but not least:
jörg eisfeld resche fundraising20Jörg Eisfeld EISFELD (darauf besteht er) Reschke. Er ist einer der Organisatoren des Fundraising2.0Camps und Co-Autor des eBooks Social Media Policy. Jörg bloggt regelmässig auf dem zweitbesten Fundraisingblog Deutschlands ; )  Fundraising2.0.de

 

 

 
 

Mein Ziel für das Fundraising-Jahr 2011 ist, dass sich soziale Organisationen mehr mit den strukturellen Rahmenbedingungen des Multichannel-Fundraisings auseinandersetzen, sich intensiver mit dem Kanal Social Media befassen und hierfür idealerweise auch eine Social Media Policy erlassen. Die Social Media Policy dient der besseren strategischen Ausrichtung und dem Schutz von Mitarbeitern und Organisation.


Lieber Leser: Was sind deine Fundraising-Ziele 2011?


Ach ja: Nochmals ein großes Dankeschön an die Organisatoren des Fundraising2.0 Camps, es war mir eine Freude dabei sein zu dürfen. Bis zum nächsten Jahr!

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Kommentare (2)

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Pläne 2011
0
Lieber Thilo, was sind denn Deine Pläne für 2011? :-)

Maik
Maik , Januar 22, 2011 | url  url
Fundraising Ziele für 2011
0
Lieber Thilo,

danke für das Kompliment als zweitbester Fundraisingblog ; )
Das Thema Online-Fundraising, Fundraising mit Social Media und alles drumherum sollte auch und besonders innovative Projekte zum Beispiel aus Kunst & Kultur unterstützen.
fundraising 2.0 hat als Claim "people to people" und "Fundraising für das 21. Jahrhundert", das meint für uns die Teilhabe und das gemeinsame Lernen wie nachhaltiges Fundraising für spannende Projekte gelingen kann.
Das wünsche ich mir als Initiatorin und Gründerin von fundraising 2.0. Auf gute Barcamps, gute Gespräche und viele nützliche Blogartikel in diesem Jahr für uns! : )
Liebe Grüße Alexa
Alexa Gröner , Februar 20, 2011 | url  url

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