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Okt 21
2009
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Social Media hilft DEC 3 Mio. Pfund zu sammelnPosted by: Thilo Reichenbach on Okt 21, 2009 |
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Social Media hilft DEC dabei 3 Mio. Pfund zu sammeln
DEC - The Disasters Emergency Committee ist das britisches Bündnis renommierter Hilfsorganisationen, die nach großen Katastrophen gemeinsam zu Spenden für die Nothilfe der angeschlossenen Hilfsorganisationen aufrufen. DEC ist das englische Pendant zum hiesigen Bündnis Aktion Deutschland Hilft. Anlässlich des jüngsten Spendenaufrufs hat DEC innerhalb einer Woche drei Millionen Pfund für die Opfer der Katastrophen in Indonesien, auf den Philippinen und in Vietnam sammeln können. Eine Million Pfund davon binnen der ersten 24 Stunden...
twitter & facebook
Das Erstaunliche: Bei dieser Kampagne trugen die bislang von DEC so gut wie kaum beachteten Social Media Dienste twitter und facebook signifikant zum Fundraising Erfolg bei. Der Mikrobloggingdienst twitter war der zweitgrößte Referrer, das heißt, er lotste die zweithöchste Anzahl Besucher auf die DEC Hompage - direkt hinter den BBC-Seiten. Der drittgrößte Referrer war facebook. 
DEC selbst nutzt twitter erst seit Anfang Oktober und hat derzeit lediglich 180 Follower. Erfolgsrezept war, dass der Spendenaufruf für die Katastrophenopfer von den Multiplikatoren Sarah Brown and Stephen Fry promotet wurde. Zusammen verfügen diese über mehr als 1.5 Millionen Follower!
@Stephenfry schrieb am 13:35 am 4. Oktober: "Schau in dein Herz und unterstütze DECs Spendenaufruf für Indonesien, die Philippinen und Vietnam - spende jetzt auf www.dec.org.uk"
und
@Sarahbrown10 schrieb am 20:33 am 6. Oktober: "RT @decappeal - Großer #DEC Spendenaufruf: www.dec.org.uk. Hilf ihnen einen Unterschied zu machen!"

Traditionell bittet die Rundfunkanstalt BBC die englische Bevölkerung um Spenden für DEC, sobald das Bündnis einen Einsatzfall ausruft. Diese Mal öffnete DEC die Spendenhotlines und die Homepage für Online Spenden noch bevor der erste BBC-Aufruf am 6. Oktober über die englischen Bildschirme flimmerte. So konnte das Bündnis den Besucheransturm aus den sozialen Netzwerken adhoc monetarisieren.
CEO Brendan Gormley sagte dazu, dass das größte Risiko nicht gewesen wäre, Fehler durch die Nutzung von Social Media zu machen, sondern Social Media nicht zu nutzen, um möglichst viele Leben zu retten.
(Quelle: fundraising.co.uk)



